Elektroakupunktur
Gesetzte Akupunkturnadeln werden über ein Gerät mit einem feinen, regelbaren Impuls verbunden – die Stärke bestimmen Sie mit.

Die Elektroakupunktur ist eine Weiterentwicklung der klassischen Akupunktur: Zuerst werden die Nadeln wie gewohnt gesetzt, danach verbinde ich zwei davon über feine Klemmen mit einem kleinen Gerät, das einen schwachen, regelmässigen Impuls abgibt. Die meisten Menschen beschreiben das als leichtes Klopfen, Kribbeln oder Vibrieren.
Die Intensität stellen wir gemeinsam ein – sie soll deutlich spürbar, aber jederzeit angenehm bleiben, und lässt sich während der Behandlung jederzeit verändern. Eine Anwendung dauert in der Regel 15 bis 20 Minuten innerhalb der Sitzung.
In meiner Praxis ist die Elektroakupunktur meist Teil einer kombinierten Behandlung und im Sitzungspreis enthalten. Sie ist beim EMR als eigene Methode registriert.
Wann nicht? Bei Herzschrittmacher oder einem anderen implantierten elektronischen Gerät wird nicht elektrisch stimuliert; ebenso nicht über dem Herzen, am vorderen Hals und in der Schwangerschaft im Bauch- und Kreuzbeinbereich. Bei Epilepsie, Herzrhythmusstörungen oder Metallimplantaten in der Region sprechen Sie mich bitte vorher an.
In der TCM wird die Elektroakupunktur traditionell begleitend eingesetzt – sie ersetzt keine ärztliche Abklärung oder Behandlung.
Anwendungsgebiete (traditionell)
- Beschwerden des Bewegungsapparats (z. B. Rücken, Schulter, Knie)
- Muskuläre Verspannungen
- Länger bestehende Schmerzzustände (traditionelle Anwendung)
- Ergänzend zur Körperakupunktur



